Der Traum vom ewigen «Immer mehr»

  31.12.2024 Gesellschaft

ZUM JAHRESWECHSEL Wachstum und Fortschritt sind die Grundlagen unseres Wohlstands. Das Alte muss durch Neues, das Kleine stets durch etwas Grösseres ersetzt werden, sonst gerät unser Wirtschaftsmotor ins Stocken. Solange es den meisten damit gut ging, wurden diese Regeln kaum hinterfragt. Doch in den letzten Jahren haben sich Zweifel eingeschlichen, wie lange es noch so weitergehen kann. Die Älteren fragen sich, ob sie ihren Wohlstand werden erhalten können. Und unter den Jüngeren macht sich mit Blick auf die Zukunft Pessimismus breit.

Werden sie es einmal besser haben als ihre Eltern? Wie wird ihre Welt angesichts vieler Krisen und Kriege überhaupt aussehen? Auch in der Region ist mancher inzwischen nachdenklich geworden. Werden Orte noch lebenswert sein, wenn rundum die Berge bröckeln? Was wird aus dem Wintertourismus, wenn der Schnee fehlt? Wie wird die Sommersaison aussehen, wenn immer mehr Tagesgäste kommen? Nach und nach nimmt ein ungewohnter Gedanke Gestalt an: dass es so etwas wie ewiges Wachstum und garantierten Wohlstand nicht geben kann. Lesen Sie mehr dazu hier


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